Projekte

Foto: Bundesregierung / Kugler

Immer wieder bin ich an Projekten beteiligt, die eine nachhaltige Entwicklung im Blick haben. Im Austausch mit anderen Ideen entstehen zu lassen und Impulse zu setzen, die langfristig wirken können, ist ein zentraler Aspekt meiner Tätigkeit.

Neben den unten aufgelisteten Projekten, habe ich an weiteren mitgewirkt, über die Sie sich hier informieren können.

 

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Visionsprozess für die Zukunft Österreichs (2012)

Gemeinsam mit österreichischen und internationalen Experten war ich 2012 eingeladen, an einer „Vision 2032“ den Wirtschaftsstandort Österreich zu arbeiten. mehr...Der betont offene Prozess, für den Kreativität und Wissen der Akteure mit unterschiedlichen Kompetenz-Profilen bezeichnend waren, zielte darauf ab, die Veränderungen der kommenden 20 Jahre in ihrer Komplexität zu durchdenken und eine Zielvorstellung zu entwickeln. Peter Haubner, österreichischer Nationalrat sowie Generalsekretär des Wirtschaftsbundes, war ein inspirierender Gastgeber, der auf charmante Weise Visionäres und Bodenständiges verbinden konnte.

 

Logo_clubofromeWachstumspapier (2012)

Vor gut vier Jahrzehnten ist mit den “Grenzen des Wachstums“ der erste Bericht an den CLUB OF ROME erschienen. Er hat eine bis heute nicht endende Debatte um Sinn oder Unsinn der Forderung nach Begrenzung ökonomischen Wachstums ins Leben gerufen. Viele, die den CLUB OF ROME seither kritisierten, haben diesen Bericht selbst nie gelesen – jedenfalls kann man das folgern, wenn man manche der Vorwürfe betrachtet. Als Deutsche Gesellschaft CLUB OF ROME haben wir deshalb unter meiner Federführung ein Positionspapier verfasst, in dem wir unsere aktuelle Sicht auf diese Frage in sieben knappen Thesen darlegen „Wachstum? Ja bitte – aber 2.0!“ DGCoR_Wachstum 2.0

 

logo_DeutschlandsZukunftExpertendialog der Bundeskanzlerin zur Zukunft Deutschlands (2011–2012)

Von Mai 2011 bis August 2012 war ich als sogenannter Kernexperte am Zukunftsdialog von Bundeskanzlerin Angela Merkel beteiligt. In erster Linie war ich für die Arbeitsgruppe „Nachhaltiges Wirtschaften und Wachstum“ verantwortlich, wirkte aber zusätzlich an der Arbeitsgruppe „Wohlstand, Lebensqualität und Fortschritt“ mit. Leider hat dieser insgesamt sehr gut durchdachte Prozess bisher noch nicht die (von mir) erhoffte Durchschlagskraft entfaltet. Immerhin – einer unserer Vorschläge hat es in den Koalitionsvertrag geschafft: die Einrichtung eines „Metalabels“  für nachhaltige Produkte, das die verschiedenen Nachhaltigkeitsdimensionen sowie die gesamte Wertschöpfungskette umfasst, um uns Verbrauchern Orientierung bei der Kaufentscheidung zu ermöglichen. – Eine dringend erforderliche Kennzeichnung angesichts hunderter Produktlabel in Deutschland. Es gibt von den Vorschlägen eine Kurzfassung (Expertendialog_Ergebnisbericht-kurz_S.84-93) und eine Langfassung (2012-09-10-Langfassung-Auszug238-274). Hier der Bericht aus der Arbeitsgruppe zu „Wohlstand, Lebensqualität und Fortschritt“ (ExpDialg_Wohlstand-kurz_S.104-111)